Eingewöhnung und Bezugserziehersystem

Eine Bezugsperson

In enger Kooperation mit den Eltern achten wir auf eine behutsame und individuelle Eingewöhnung, um den Kindern einen guten Start ins Kita-Leben zu ermöglichen. Hierbei orientieren wir uns am “Berliner Modell ” von Kuno Beller. Das Kind soll Zeit bekommen, sich langsam an die neue Umgebung zu gewöhnen und es soll Vertrauen zu den neuen Bezugspersonen aufbauen können.

Gut für das Kind und die Eltern.

Die Eltern und die jeweilige Bezugserzieherin arbeiten eng zusammen.
Sie überlegen gemeinsam, wie die Eingewöhnung des jeweiligen Kindes aussehen könnte. Wir berücksichtigen, wann die Bezugsperson wieder arbeiten muss und wie der Zeitplan der Eingewöhnung dann aussehen könnte. Gute Erfahrungen haben wir auch damit gemacht, wenn enge Bezugspersonen wie Großeltern oder z.B. die bisher betreuende Tagesmutter das Kind in dieser Zeit begleiten.
Die Eingewöhnungszeit besteht aus

  • einer Grundphase
  • einer Trennungsphase
  • einer Stabilisierungsphase
  • einer Schlussphase

 

Die Eingewöhnungszeit wird von der Bezugserzieherin dokumentiert, sie ist während der gesamten Zeit in engem Kontakt mit den Eltern.
Wir unterstützen die Eingewöhnung in die offene Arbeit damit, dass die Bereichswechsel der neuen Kinder und der Bezugserzieherinnen erst erfolgen, wenn die Schlussphase abgeschlossen ist.
Auch nach der Schlussphase bleibt das Kind so lange wie nötig im jeweiligen Spielbereich der Bezugserzieherin, sie begleitet es bei jedem neuen Schritt in der Kita und sorgt innerhalb der Kita dafür, dass das Kind die verschiedenen Bereiche und die anderen Teammitglieder nach und nach kennen lernt.

Ist das Kind sicher eingewöhnt, wird es auch in Spielbereichen sein, in denen die Bezugserzieherin nicht anwesend ist.